Radebeul setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am 17. Dezember 2025 wurde der Richtkranz über dem neuen Empfangsgebäude des Karl-May-Museums gehisst. Der CDU-Stadtverband Radebeul begleitet dieses wegweisende Bauprojekt von Beginn an mit voller Überzeugung.
Frau Dr. Ellen Brink hat als Sozialdezernentin maßgeblich am Aufbau der Stadtverwaltung Radebeul ab 1990 mitgewirkt. Danach wechselte sie als Referatsleiterin in das Sächsische Staatsministerium für Soziales, wo sie für die Strukturen der Pflege in Sachsen nach der Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung verantwortlich war.
Wir haben viel Schönes hier in Radebeul, so die Kleinbahn an der Pestalozzistraße, aber alles ist zu eng, so dass nicht jedem Anspruch in gleicher Art und Weise entsprochen werden kann. Neben Finanzierungsfragen ist das Ausgleichen zunehmender Einzelbelange eine der Hauptaufgaben des Stadtrates und wir alle tragen Verantwortung dafür, alle Belange miteinander abzuwägen und in, wie Albert Einstein sagte, gesunder Balance zu halten.
Unsere Stadt steht vor einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahre: der nachhaltigen und sozialverträglichen Umgestaltung unserer Wärmeversorgung. Die kommunale Wärmeplanung ist dabei nicht nur ein gesetzlicher Auftrag – sie ist eine einmalige Chance, unsere Energiezukunft selbst zu gestalten. Diesen Auftrag im Zug mit anderen Kommunen durchzuführen ist wichtig und richtig, denn ist es ist ein Zeichen der kommunalen Zusammenarbeit!
Mit dem Spatenstich am 14. Juni 2025 wurde der erste sichtbare Schritt in eine neue Museumsära gemacht – mit breiter politischer Unterstützung, insbesondere durch die CDU-Fraktion, die dieses Projekt von Beginn an ideell und konzeptionell mitgetragen hat. Der Neubau verbindet Karl Mays literarisches Erbe mit den Anforderungen an ein Museum der Zukunft – offen, zugänglich und engagiert.
Was hier in den vergangenen zwei Jahrzehnten geleistet wurde, kann sich sehen lassen. Wir haben konsolidiert, wir haben die Verschuldung von 55 Mio. auf 11 Mio. Euro zurückgeführt, wir haben zielgerichtet investiert. Mit einem Wort: Was die Zahlen dieses Haushaltes abbilden, kann sich als Leistungsbilanz mehr als nur sehen lassen. Seit Jahren setzt Radebeul konsequent auf die Entwicklung der Stärken unserer Stadt und steigert damit ihre Attraktivität im Standortwettbewerb.
Die anhaltende Bau- und Materialkostenkrise macht sich erneut in unserer Stadt bemerkbar. Bereits in den vergangenen Jahren mussten wir als Stadtrat aufgrund gestiegener Baukosten bestehende Beschlüsse anpassen. Doch heute geht es nicht um ein einzelnes Projekt. Nein – heute entscheiden wir über eine grundsätzliche Neuausrichtung der Finanzierung aller zukünftigen Investitionen im Kita-Bereich freier Träger. Das ist ein großer Schritt.
Am 7. Mai 2025 fand in Radebeul eine bewegende Stolpersteinverlegung statt, die an das Schicksal der jüdischen Familie Aronade erinnert. Die Veranstaltung wurde von der AG Geschichte Radebeul gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Stadt organisiert.
Beginnen möchte ich mit einem herzlichen Dankeschön der CDU-Fraktion an unsere städtische Behindertenbeauftragte, Frau Seidel. Sie organisiert für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die mit einem Handicap ihren Alltag meistern, das niedrigschwellige Angebot einer Sprechstunde. Frau Seidel nimmt sich Zeit zum Zuhören und kann für die aufgezeigten Fragen weitere Ansprechpartner in der Verwaltung vermitteln.